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 |  |  |  | Kirchlengern, 04. April 2007
 |  | | Fordert Konzept - SPD-Fraktionschef Oliver Lüking
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|  |  | Arg gebeutelt waren die Anwohner der Straßen „An der Else“ und „Rottkamp“ während des letzten Unwetters. Vollgelaufene Keller sowie einströmende Fäkalien ließen viele Bürgerinnen und Bürger verzweifeln. Der Schaden geht in die Zehntausende – und der Kampf mit den Versicherungen ist nicht leicht, da es sich um hochwassergefährdete Gebiete handelt, welche nur schwer zu versichern sind. Während eines Besuchstermins vor Ort informierten sich die Vertreter der SPD-Fraktion über die Schäden und ließen sich vom Abwasserwerk der Gemeinde Kirchlengern, vertreten durch Herrn Hohmeier, die jetzige Situation – insbesondere die Umstände welche zu den Überflutungen führten - erläutern. Als fatal hat sich erwiesen, dass der Anstieg der Else zu einer Überflutung der Gullideckel der Straße „Rottkamp“ geführt hat. Der ohnehin volle Kanal wurde so auch noch mit dem gesamten Elsewasser belastet. Dies musste zwangsläufig zu einem sog. „Kurzschlusseffekt“ führen und zu einem Rückstau im Kanal, der nicht mehr durch die dortige Pumpstation aufgefangen werden konnte. Als Sofortmaßnahme schlugen die SPD-Vertreter daher ein Abdichten der Gullideckel vor. „Das Regenwasser am Rottkamp fließt ohnehin in Richtung Else. Warum soll man es dann noch in die Kanalisation leiten?“, so Lothar Maurischat. Matthias Hohmeier sagte zu, diese Maßnahme schnellstens zu prüfen und umzusetzen. Dass diese Maßnahme allein jedoch nicht ausreicht, darüber waren sich alle Beteiligten ebenfalls einig. „Einströmende Fäkalien aus dem Kanal lassen sich dadurch sicherlich minimieren, die Überflutungen durch die Else aber nicht. Hier hilft letztlich nur ein entsprechend hoher Damm“, so Horst Stüwe. „Auch bei dieser Maßnahme wird es immer wieder zu feuchten Kellern durch das Einsickern von Wasser kommen, ein Vollaufen kann jedoch verhindert werden, da es sich um einen Prozess handelt, der langsam abläuft und nicht schlagartig, wie es bei einströmendem Wasser der Fall ist“, so Horst Stüwe weiter. Als Fazit steht für die SPD-Fraktion fest, dass der Damm an der Else zum Schutz der dortigen Anwohner dringend erforderlich ist und gebaut werden muß. „Darüber hinaus müssen wir auch schnellstens über Schutzmaßnahmen an den übrigen Wasserläufen der Gemeinde sprechen. Vollgelaufene Keller hat es in ganz Kirchlengern gegeben – nicht zuletzt durch überflutete Bachläufe. Die Kosten für die Beseitigung der Schäden geht in die Hunderttausende. Entsprechende Investitionen durch die Gemeinde sind daher dringend notwendig und machen sich für Bürgerinnen und Bürger und somit für die Gemeinde Kirchlengern schnell bezahlt“, so abschließend Arend Janzon.
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