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 |  |  |  | 31. Juli 2009 |
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„In ganz Kirchlengern gibt es derzeit lediglich einige weinige Servicewohnungen, die dem Seniorenzentrum der AWO angeschlossen sind. Die Senioreneinrichtung in Klosterbauerschaft wird künftig auch nur Plätze für die klassische stationäre Pflege bereithalten. Wir haben somit keine Angebote, die individuell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet sind“, so Stefan Tödtmann. Aus der Sicht Stefan Tödtmanns könnten Seniorenhausgemeinschaften wie die in Lenzinghausen eine interessante Alternative sein. „Es muss doch Möglichkeiten geben, dass die Menschen in ihrem Ortsteil alt werden können, wenn sie in ihren Häusern nicht mehr alleine zurecht kommen“, fasst Bernhard Maack den Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger zusammen. In der 2008 eröffneten Seniorenhausgemeinschaft stehen 9 Zimmer zur Verfügung, die von Heimbedürftigen gemietet werden können. „Derzeit ist die Einrichtung ausgebucht“, erläutert Tena Sanchez. Küche und Gemeinschaftsräume werden gemeinsam genutzt. Präsenzkräfte und eine Nachtwache sorgen für eine Betreuung Rund um die Uhr. Die notwendige Pflege wird vom ambulanten Pflegedienst sicher- gestellt. Wichtig ist der Einrichtungsleiterin, dass die Gemeinschaft der Mieter gefördert wird und so ein Stück weit die frühere Großfamilie ersetzt. „Wir möchten auch mit den umliegenden Anwohnern in Kontakt treten, insbesondere auch mit den dort lebenden Kindern“, erläutert Frau Sanchez. Die Einrichtung soll ein fester und zentraler Bestandteil des Ortes sein. Die Besuchergruppe aus Kirchlengern machte sich abschließend während eines Rundganges ein Bild von der Hausgemeinschaft. Das Konzept erfährt dabei breite Zustimmung und wird als gute Ergänzung oder Alternative für das Wohnen im Alter in Kirchlengern gesehen. Bürgermeisterkandidat Stefan Tödtmann sieht in solchen oder ähnlichen Einrichtung die Möglichkeit für die Zukunft, älteren Menschen ein Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen. „Es müssen dringend langfristige Konzepte für alle Ortsteile in Kirchlengern erarbeitet werden und zwar unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, damit die individuellen Wünsche berücksichtigt werden können“, so abschließend Stefan Tödtmann.
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